Hi there :).
I am currently on the Camino Frances from Pamplona to the end of the world. This is my fourth Camino Frances. If you'd like to follow me, there's a page for that.

Preparations, Day -3: HOT!

I’ve walked the Camino in July and August before, but this must be a new high outside the Meseta (the Spanish High Desert).

At 40° C (104° F) walking isn’t a fun exercise anymore, it’s a fight against the heat, dehydration, heatstroke, kidney issues, and more. Hats, layers of sunscreen, better clothing, and frequent stops become necessities. I’ve seen people try to power through this and pay dearly, one with his life.

I’m adding some last minute things: electrolytes, a second water bottle, and a hat that makes me look my age (and then some). More sunscreen never hurts and, most importantly, making pre-reservations for hostels and hotels on the first five days, so I can take my sweet time and have many ice-cold drinks.

You’ll get to experience my sweating from a, hopefully, cooler vantage point, distant enough to not have to smell me. Three more days. I can hardly wait.

Erding

20 °C clear sky

Ein… iPad?

Vor einigen Tagen habe ich kurz erwähnt, dass ich den Kauf eines iPad Mini erwäge um vom Camino besser schreiben/Videos machen zu können. Die Idee hatte ich dann ganz schnell wieder auf Eis gelent, da im Anbetracht der Kosten das Ganze eher frivol erschien.

Und dann kam eine eMail. Lange Rede, kurzer Sinn, eine Person fragte mich, ob ich so ein iPad Mini haben will. Ich sagte nein. Sie fragte wieder. Nochmal nein. Dann bot sie mir an, eine Spende über den gleichen Betrag noch einmal an die Kinderkrebshilfe zu spenden, wenn ich Ja sagen würde.

Also habe ich Ja gesagt.

Sprocket schaut sich selbst auf einem iPad Mini an.

Und bin seit heute stolzer Besitzer eines iPad Mini. Nach dem Verlust meiner Hardware (und subsequenten Teilrettung) fühlt sich das wie ein neuer Frühling an. Sprocket freut sich auch.

Tag 7: Augsburg

Heute stand alles im Zeichen des faulen Luxus. Nur 15 Kilometer durch die Stadt, ein bisschen shoppen, ein bisschen im Café sitzen, und dann zurück nach Zürich um meine Sachen zu holen und morgen über Lindau wieder nach München zu fahren.

Oder so war der Plan. Ich sitze immer noch in Buchlohe am Bahnhof nachdem eine Streckensperrung hinter Pasing zum Ausfall aller Züge geführt hat. Zwei bis vier Stunden Verspätung sagt der nette Mann von der DB, der trotz des Chaos gelassen und freundlich bleibt.

.Dieser Brunnen hat so viele Level. Und Galaktorrhö.

Augsburg ist geil, und dank der Empfehlungen von @nic@geno.social, @Limonenbiss@chaos.social, und @Turgon@rollenspiel.social hatte ich den besten Tag ever. Oder zumindest in der Oberklasse. Als alter Sozialmediziner hat mich die Fuggerei schon immer begeistert, sie endlich mal von innen zu sehen war sogar das Gedränge wert. Und die Puppenkiste im Spital: meine Kindheit (“Eeeeeeine Insellll….”) und meine Passion in einem…

Im Fediverse wurde für einige Zeit die Klima-Protestaktion am Rathaus gefeiert, und ich hatte mich gefreut da auch einmal vorbei zu schauen. Leider war da wenig über das Klima und viel Die Linke Wahlwerbung zum Thema Steuern (“schau mal wie scheiße die Grünen sind…”). Nicht so ganz meins…

Naja, und jetzt bin ich am Bahnhof, warte auf meinen Zug, und freue mich dann so gegen Mitternacht auf eine Dusche und mein Bett.

Buchlohe, Bavaria

20 °C clear sky

Tag 6: Bopfingen

Heute morgen ging es entlang des Jakobswegs von Nördlingen in die Keltenstadt Bopfingen. Vorher aber traf ich die erste lachende Nördlingerin, die aber aus Lüneburg kam, was das erklärt. Sie brachte mir meinen Kochlöffel Veggie-Burger sogar an den Tisch und wir plauschten über’s Vegetarier-sein, Liebe, und Island. Randnotiz: Kochlöffel hat die besten Pommes!

In Bopfingen ging’s dann auf den Ipf, einen Keltenberg der, hier ist unnützes Wissen, zusammen mit dem Staffelberg bei Staffelstein einer von zwei alten Keltenfestungen ist, durch die der Jakobsweg führt.

Auf der anderen Seite dann noch zu einem Hügelgrab aus dem 6. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung, dann in den Zug nach Nördlingen wo ich über Donauwörth nach Augsburg gefahren bin. Hier chille ich jetzt im Luxuszimmer mit Luxusdusche, gehe gleich in’s Luxusrestaurant, und morgen dann im ICE zurück nach Zürich, wo ich meine Wanderwoche beende.

Was habe ich gelernt?

Naja, nicht viel. Eigentlich wollte ich ja meine Elektronik ausprobieren und sehen wie ich den Jakobsweg multimedial begleite, aber ich bin ein Idiot. Also nur mit dem iPhone, was ganz OK war, auch wenn ich auch hier ein Idiot war und die Beta installiert habe, die meinen Akku schon vor dem Mittagessen auf 20% leert. Zum Glück habe ich ja drei externe Akkus dabei, also alles gut.

Einen GPS Tracker auf dem Handy der das nicht noch extrem beschleunigt habe ich nicht gefunden, vielleicht schaffe ich es noch mir einen externen Tracker anzuschaffen, der dann mit mir nach Spanien geht.

Die Sea-to-Summit Seifen sind so-so. Ich denke ich nehme einfach eine Kernseife mit und wasche damit mich, meine Haare, und meine Klamotten. Weniger Stress, wenn auch leicht schwerer, aber diese einzelnen Waschblätter sind fast unbrauchbar.

Sonst… alles super. Ich habe mir einen Exped Stormrunner 15 als Daypack/Nightpack in das Arsenal aufgenommen. Mit 290g super leicht, bei 5kg auf dem Rücken kaum spürbar, und genial als Stowsack für meine Wertsachen, da er wasserdicht ist. Da kommen unter dem Tag meine wenigen verbleibenden Elektronika rein, und Abends kommt er mit, damit die immer bei mir sind.

Alles in Allem ein gelungener Probelauf für die kommenden Wochen.

Als kleine Vorwarnung: Die kommenden Camino Posts werden auf Englisch sein und können von @mikka.en@mikka.md im Fediverse abonniert werden. Ich werde die auch nicht vom @mikka@medic.cafe boosten, damit ich die, die nicht am Camino interessiert sind, nicht allzusehr nerve.

Also, auf in den Camino.

Gestern: Tag 5: Nördlingen, Morgen: Tag 7: Augsburg

Hotelturm, Augsburg, Bavaria

14 °C few clouds

Tag 5: Nördlingen

Auf dem Jakobsweg in’s Nördlinger Ries

Von Weißenburg bis Nördlingen ist es nur ein Katzensprung. Nördlingen ist eine komische Stadt. Sie ist wunderschön, Storche nisten auf den Dächern, die Innenstadt ist verkehrsberuhigt, und die Cafés sind prima. Trotzdem habe ich hier ganz wenige Menschen lächeln gesehen. In Bamberg waren die Straßen abends voll mit Lachen und Reden, der Bierkeller hatte eine ”Artificial Intelligence Gstanzl Competition”, es war einfach schön. Das Gleiche in Nürnberg, Bad Staffelstein, München, Zürich, und Regensburg.

Aber hier. Leise Gespräche, die Bedienungen ernst und fast böse dreinschauend, die Menschen auf der Straße laufen leise nebeneinander her. Vielleicht ist ja ganz Nördlingen Boris Johnson Fans, anders kann ich mir das heute nicht erklären. Oder es ist die Nähe zu Baden-Württemberg.

Bei Nördlingen gibt es den Hexenfelsen, einen Urstein der durch den Meteoriten-Einschlag damals vor 10 Millionen Jahren ans Tageslicht gefördert wurde. Um den Felsen herum hört man die Raben und Krähen in den Bäumen, kein Wunder dass die Einheimischen dachten, dass hier Hexen leben.

Das iPhone Mikrofon gibt das nur ein Zehntel so laut und aktiv wieder, wie es wirklich war.

Danach bin ich über die Nördlinger Stadtmauer in’s Hotel gelaufen. Morgen geht’s ins Ries, und dann mit der Bahn nach Augsburg.

Gestern: Tag 4: Bad Staffelstein und Weißenburg – Morgen: Tag 6: Bopfingen

Location, location, location

Wer das Blog nicht vom Feedreader oder im Fediverse liest, wird festgestellt haben, dass unter den Einträgen die (ziemlich genaue) Adresse und das Wetter beim Verfassen des Artikels steht.

Heute geht’s von Weißenburg nach Nördlingen, Hexen und Kelten anschauen.

Einige wohlmeinende Leser (danke!) haben mich darauf hingewiesen, dass das keine gute Sache ist, datenschutztechnisch und so.

Das hat aber seinen Sinn. Wenn ich in Erding, zuhause auf Zypern, oder bei Freunden bin, dann zeigt die Location nur sehr grob an (“Erding” oder ”Bayern”). Auf Reisen, wo mein Aufenthaltsort aber ”transient” ist, also nur für einige Stunden besteht, und meine Wege sowieso als GPS Track abrufbar sind, belasse ich die genaue Location.

Warum? Weil es mir später Spaß macht, das Ganze nach zu verfolgen, und weil es Anderen vielleicht auch interessant ist, wo ich gerade bin. Meine Sicherheit ist insofern gewährleistet als dass ich meine Artikel oft irgendwo anfange (und das die Location und Wetter bestimmt), dann aber Abends bei besserem Internet, oft dutzende wenn nicht noch mehr Kilometer weit weg, abschicke.

Für die kommenden Wochen auf dem Camino Frances wird das bestimmt noch cooler. Was ich jetzt brauche, liebes , ist eine Kommandozeilen App, die meinen GPS Track auf eine Karte legt und mich das einbinden lässt. Google macht das, aber Google will ich nicht. Irgend eine Idee?

Arthotel ANA Flair, Nördlingen, Landkreis Donau-Ries

18 °C light rain

Tag 4: Bad Staffelstein und Weißenburg

Am Tag 4 geht’s von Bamberg nach Bad Staffelstein, dann nach Nürnberg, und dann nach Weißenburg (Bayern). Bamberg ist geil, aber die Reise geht weiter. Heute Bilderarmut, weil man das nicht macht, in der Therme fotografieren. Da ging’s heute hin, weil man an seinem Geburtstag umsonst reinkommt. Und die alte Sache, dass man sich nach einem Besuch gleich viel jünger fühlt, die stimmt auch. Nicht wegen des Solewasssers sondern weil ich, trotz meines fortgeschrittenen Alters, den Durchschnitt ganz erheblich gedrückt habe.

Von Bad Staffelstein mit dem Zug nach Nürnberg war dann wieder ganz im Zeichen des 9€ Abenteuers, mit Ein- und Ausstiegskämpfen, schreien, einer fast-Schlägerei… genialer Urlaub, eben.

Nach einem kurzen Halt in der Stadt um festzustellen, dass der Hans im Glück vegetarische Burger echt immer schlechter wird, hatte ich dann noch einmal eine Stunde Zug bis Weißenburg, der Römerstadt am Eingang zum Altmühltal, und jetzt ist Ausspannen vom Ausspannen angesagt. Man wird ja nicht jünger.

Gestern: Tag 3: Bamberg, Morgen: Tag 5: Nördlingen

Ellinger Straße 1, Weißenburg i. Bay., Weißenburg-Gunzenhausen

21 °C overcast clouds

Tag 3: Bamberg

Tag 3: Bamberg. Gestern Abend noch, mit nur einer halben Stunde Verspätung, in Bamberg angekommen. Habe es sogar noch geschafft, in Nürnberg schnell zum Gravis zu rennen und zumindest ein Ladekabel für die Uhr und das iPad einzukaufen, sowie ein Ladegerät.

Der Verlust der Kamera(s) schmerzt, vor allem bei der Nachtfotografie. Aber auch im Allgemeinen.

Leider kommt gerade der Steinmeier zu Besuch, ein paar hundert Diplomaten in der Hintertasche, und das bedeutet dass ich weder im Rosengarten Kaffee trinken konnte, noch mit dem Bus in den Wald fahren. Also Käffchen in der Innenstadt und lauen Tag machen.

In der Innenstadt steht Vegbereitung, ein Food Truck der veganes Street Food macht. Die Currywurst war lecker, kann man nichts sagen. Aber der Gewinner ist bei jedem Besuch die Straßenpizza in der Sandstraße, die so Kult ist, dass ich immer weine wenn ich dran denke, dass ich die jetzt bis zum nächsten Besuch nicht mehr bekomme.

Leider ist meine Lieblings-Schänke in Höfen bei Bamberg abgebrannt, und deshalb geht’s jetzt auf den Wilde Rose Keller.

Morgen ist mein Geburtstag, und der letzte vor der drohenden Midlife Crisis, also geht’s in die Obermain Therme für ein ganztägiges Programm und dann weiter. Wohin weiß ich noch nicht, nach so einer Kur will ich nicht mehr noch 20 Kilometer laufen, also wahrscheinlich irgendwo mit dem 9€ Ticket hin und dann von da einen Tag auf dem Jakobsweg.

Morgen: Tag 4: Bad Staffelstein und Weißenburg

(Missed) Opportunity Cost

Sprocket sits on my computer during our trip to Frankfurt

Yesterday, I did a one-day trip to Frankfurt am Main to present our findings on antigenic drift in the novel avian influenza A (H9N2) virus.

Plans were to leave straight after work (6am), make it Frankfurt in time for vegetarian poutine at Frittenwerk, head to the hospital I was scheduled to speak at, and then spend the evening meeting friends and former coworkers to take the train home at 1am and being back in Munich at 6:30am.

Sidequest: store your valuables (laptop, etc.) in a locker, take a shower at the train station’s “hygiene station,” relax somewhere over three coffees, charge all your electronics, and then go out.

All this combined would have ran me roughly 30 bucks, with coffee, shower, and locker use. So I checked booking.com and found a hotel in Frankfurt’s Red Light District, across from the train station, offering a single room for €30/night.

Achievement unlocked: take a brief nap before heading out.

However, I am reluctant to book on Booking. The company’s rather draconian fee structure often makes it impossible for hotels to earn a decent living on rooms, its presence on the market, however, makes it even less desirable not to be listed on the platform.

So I headed to the hotel. Room: €70. 40 Euros more than on Booking. I showed the owner the listing. He insisted I pay 70 and cash. So I clicked “reserve.”

After Booking’s cut and my “Genius IV” rebate, the hotel made €19. Had the hotel agreed to 30 Euros and offered card payments, they’d have made a third more. Heck, I’d have agreed to 35 if I didn’t have to use Booking. But stubbornness, greed, and a hatred for card payments (taxation more than processing) cost the hotel a hefty chunk of its potential earnings. At 19 Euros the hotel makes a loss, considering the cost of cleaning during SARS-CoV-2.

Identifying as a Raccoon?

Well, that’s awkward.

We took Sprocket to meet the kids today. Of course, due to the dynamic nature of hospital life, not all of his fans were there and some will have gone home by the time Sprocket returns. But it’s a fun thing to do, answer questions about the Camino de Santiago, and select the stone to drop at the Cruz de Ferro.

We were about half into the introductions when a kid piped up. “That’s not a raccoon, that’s a red panda” she said. Now, the tag on the plushie says “Raccoon,” so that’s what we went with. However…

… this is a raccoon:

And this is a red panda:

And this is Sprocket:

It’s undeniable. Sprocket is a Red Panda.

So, well… he’s a Red Panda. We took a vote if he’s a rare Raccoon with erythrism or a Red Panda and a good 90% of the kids wanted him to be a Red Panda, so there we are and have another story to tell.

Erding

25 °C clear sky